An erster Stelle der Diagnostik steht das persönliche Gespräch mit dem Patienten. Allein die genaue Analyse der Beschwerden ist schon der halbe Weg zur Diagnose. Ergänzt wird dies durch die körperliche Untersuchung des Patienten. Durch diese zwei Maßnahmen sind schon 80 – 90% aller Diagnosen zu stellen. Zur Absicherung dieser Diagnosen und zur Sicherstellung der restlichen 10 -20% dienen die mannigfaltigen bildgebenden Verfahren:

Die Digitale Röntgendiagnostik ermöglicht sehr exakte Röntgenbilder, die auch digital noch nachzubearbeiten sind. Außerdem ermöglicht diese exakte Ausmessung der Winkelstellung der Skelettelemente, die zur Diagnostik und auch zur Operationsplanung notwendig ist.

Die Duplexsonographische Untersuchung ermöglicht eine genauere Gelenkdiagnostik sowie die Diagnostik von Sehnen und Schleimbeuteln. Außerdem können postoperative Schwellungen dahingehend untersucht werden, ob es zu Blutansammlungen gekommen ist.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist inzwischen zum Goldstandard in der Unfallchirurgie und Orthopädie geworden. Knochen und vor allem die Weichteile können exakt dargestellt und Veränderungen festgestellt werden. Dies ist inzwischen zum Hautpfeiler der bildgebenden Diagnostik geworden.

Die Computertomographie hat in den letzten Jahren an Bedeutung verloren und wird hauptsächlich zur speziellen Fragestellung im Knochenbereich noch verwendet.

Auch die Skelettszintigraphie wird nur noch zu wenigen speziellen Fragenstellungen in Anwendung gebracht.

Alle diagnostischen Maßnahmen dienen dazu, eine möglichst exakte Diagnose zu stellen um dann mit dem Patienten die entsprechenden Behandlungswege besprechen zu können.